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Süßwasser · Giftstachel · Artenporträt

Pfauenaugen-Stechrochen:
Sanftes Gleiten. Ernste Gefahr.

Sein gepunkteter Körper wirkt beinahe ornamental. Doch der Pfauenaugen-Stechrochen besitzt am Schwanz eine Verteidigung, die man nicht unterschätzen sollte.

KI-generierte Illustration: Pfauenaugen-Stechrochen in seinem Lebensraum
KI-generierte Illustration · Keine Aufnahme eines realen Tieres und kein Bestimmungsbild.

Leben direkt am Grund

Der Pfauenaugen-Stechrochen gehört zu den südamerikanischen Süßwasserrochen. Sein flacher Körper und die auffälligen Augenflecken machen ihn unverwechselbar. Am Gewässergrund sucht er nach Nahrung und kann sich im Sediment verbergen.

Mehr als eine Stichverletzung

Am Schwanz sitzt ein mit Giftgewebe verbundener Stachel. Bei einer Abwehrbewegung können sowohl die mechanische Verletzung als auch das eingebrachte Gift erhebliche Schäden verursachen. Wissenschaftlich dokumentierte Fälle zeigen, dass Verletzungen schwer verlaufen können.

Verteidigung statt Angriff

Der Stachel dient der Abwehr. Ein ruhig am Boden liegender Rochen ist deshalb nicht harmlos, aber ebenso wenig ein Tier, das Menschen als Beute betrachtet. Besonders problematisch ist unmittelbarer Kontakt, wenn das Tier überrascht oder bedrängt wird.

Kein gewöhnlicher Zierfisch

Süßwasserstechrochen werden in spezialisierten Aquarien gehalten. Ihre Erscheinung darf weder über ihren Platzbedarf noch über das Verletzungsrisiko hinwegtäuschen. Dieses Porträt ist ein Einblick in ihre Biologie, keine Anleitung zur Haltung oder zum Umgang mit dem Stachel.

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